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Fast geschafft und das Wochenende mit Fischertagsvorabend ruft. Halte ich zwar eh nichts von, aber zumindest ist dann überall was los, weil am nächsten Morgen die ganzen Bekloppten gegen acht in den Stadtbach springen und versuchen Fische zu fangen, die sie eh nicht essen. Mitmachen kann ich da eh nicht, dafür muss man hier geboren sein oder etliche Jahre gemeldet. Keine Ahnung wie viele - 20 glaube ich. Kann ich aber eh drauf verzichten morgens in aller Frühe in den Bach zu springen.
http://www.fischertag.de/
Fische sollen ja keinen Schmerz empfinden können, aber im Grunde ist es Tierquälerei.
http://www.fischertag.de/
| Zitat: |
| Pünktlich mit einem Böllerschuss um 08.00 Uhr springen rund 1.200 „urige Mannsbilder“ (Frauen dürfen nicht in den Bach – als Zeichen ihrer Emanzipation dürfen sie aber die vollen Eimer ihrer Partner tragen) meist nach einer durchzechten Nacht mit deutlichem Restalkohol in das bis dato noch klare Bachwasser, das sich sofort in eine üble schlammige Brühe verwandelt. Die völlig verstörten Forellen, die sich vor den die Bachränder säumenden Menschenmassen unter den Brücken zu verstecken suchen, werden mit Käschern aus dem Schlammwasser gefischt und in Eimer verfrachtet. Dort verbleiben sie bis zum Ende des Memminger „Kulturevents“, was durchaus eine Stunde und länger dauern kann. Wer ein besonders grosses Exemplar gefangen hat, bringt dieses – mit oder auch mal ganz ohne Wasser - zu einer der zwei Wiegestellen in der Innenstadt, was je nach Einsatzort schon mal einen Fussmarsch von einigen hundert Metern durch eine Menschenmenge voraussetzt. Fischerkönig wird, wer den grössten Fisch aus dem Trüben fischt. Gratulation! |
Fische sollen ja keinen Schmerz empfinden können, aber im Grunde ist es Tierquälerei.